Jun 09

Sulfite im (Bio-)Wein

Nachdem ich in meinem (Übergangs-) Beruf als Kellner und Servicekraft immer wieder einmal gefragt werde, was es mit der Angabe “Enthält Sulfite” oder auch “Contains Sulfits” auf dem Weinettikett auf sich hat, und ob alle Weine und Bio Weine im Speziellen Sulfite enthalten, möchte ich auf diese Frage auch einmal auf meinem Blog Stellung nehmen.

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© December-Girl | Pixelio

Für die Herstellung von Bio Weinen werden Reben verwendet, die im Gegensatz zu Weinen aus konventionellen Anbau und vor allem im Gegensatz zu den Weinen aus Übersee, nicht mit Pestiziden behandelt worden sind. Allerdings ist auch den meisten Bio-Weinen zueigen, dass sie geschwefelt, genauer gesagt mit Sulfiten behandelt werden. Genauso wie konventionelle Winzer fügen auch die meisten dieser Bio-Weinbauern ihren Weinen Sulfite zu. Auch wenn dies in geringeren Mengen geschieht, auf den Zusatz von Sulfiten kann in der Wein-Massenproduktion kaum verzichtet werden, da diese dem Wein eine längere Haltbarkeit verschaffen.

Schwefelstoffe verhindern eine weitere Gärung durch unerwünschte Hefen und Bakterien. Sie sind geschmacksneutral und verhindern, dass sich der Wein in Essig verwandelt. Das haben schon die alten Römer gewusst. Die antiken Winzer konnten natürlich keine chemische Analyse des Weines durchführen und mussten so im “try and (possibly deadly) error Verfahren probieren, ob Schwefelverbindungen gesundheitsschädlich sind.

Die moderne Wissenschaft hat mittlerweile herausgefunden, dass Sulfite im Wein nur für wenige Menschen schädlich sind. Für die nämlich, die allergisch auf Sulfate reagieren (Juckreiz, Durchrfall, Blutdruckabfall etc. als mögliche Symptome).

Wer Bedenken hat, dass er oder sie  auf Sulfate im Speziellen empfindlich reagiert, kann dies heutzutage per Test beim Arzt herausfinden. Menschen, die wissen, dass sie empfindlich auf Sulfite im Wein reagieren, sollten sich auf jeden Fall bewusst sein, dass auch Bio-Weine Sulfite enthalten, wenn auch in geringerer Mengen,

Allen die noch mehr Informationen zu diesem Thema suchen, kann ich http://www.bio-und-wellness.de/hat-biowein-mehr-sulfite.html empfehlen

Mai 25

Straßenhunde adoptieren – Ein Plädoyer

Vor kurzer Zeit ist unser neuer Hund “Borko”, ein ehemaliger Straßenhund aus Bulgarien, bei uns eingezogen. Deswegen habe ich mir in letzter Zeit immer mal wieder Gedanken um den besten Freund des Menschen, den Hund, gemacht. Ein paar dieser Überlegungen möchte ich an dieser Stelle einmal loswerden.

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Ich habe ein Zuhause gefunden – meine Freunde warten noch!

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Sich einen Hund anzuschaffen; dafür gibt es ja grundsätzlich viele Möglichkeiten. Man kann zu einem Züchter gehen und sich für viele hundert, oder gar tausend Euro einen reinrassigen Hund kaufen. Man kann auf den Bauernhof fahren und sich einen der vielen Welpen holen, die dort geboren werden. Man kann ins Tierheim gehen und einen der zahlreichen ausgesetzten und verstoßenen Hunde aufnehmen, die auf ein neues Herrchen warten. Eine weitere Möglichkeit besteht aber auch darin, sich an einen Tierschutzverband in den südlichen Ländern Europas zu wenden und einen ehemaligen Straßenhund zu adoptieren.

Das Schöne am Adoptieren von Straßenhunden – die Vorteile

Nach obiger Einleitung sollte bereits klar sein, welche Methode ich persönlich favorisiere :-)

Dabei hat die Adoption eines Straßenhundes viele Vorteile. Zunächst einmal ist da der moralische Aspekt. Statt horrenden Summen für einen reinrassigen Modehund auszugeben, kann man für wenig Geld viel Gutes tun. Natürlich ist auch die Adoption eines Straßenhunds nicht kostenlos. Es muss der Transport aus dem Heimatland und die medizinische Erstversorgung bezahlt werden. Im Vergleich zu den Kosten des Hundezüchters sind diese Ausgaben aber ein Klacks. Auch sind ehemalige Straßenhunde daran gewöhnt alleine zu sein. Man kann seinen adoptierten Hund also ruhigen Gewissens ein oder zwei Stunden allein lassen. So lange der Hund weiß, dass Herrchen oder Frauchen bald wieder nach Hause kommen und ihm Futter geben, ist alles in Ordnung. Der weitaus größte Vorteil aber ist, dass Straßenhunde, die ein neues Zuhause und regelmäßiges Futter gefunden haben, einfach die treuherzigsten und dankbarsten Hunde der Welt sind.

164947_660569933960115_1584055609_nEuch geb ich nicht mehr her!

Ein solcher Hund wird, sobald er sich erst einmal eingelebt hat, alles in seiner Macht stehende tun, um nichts und niemanden mehr in der Welt zwischen ihn und seine neuen Eltern und Zuhause kommen zu lassen. Nach einer Umgewöhnungsphase sind ehemalige Straßenhund auch sehr gelehrig.

Mögliche Probleme bei der Anschaffung – die Nachteile

Natürlich gibt es auch einige Nachteile an Hunden, die von der Straße in eine neues Zuhause kommen. Zunächst einmal ist es natürlich die Hygiene und die “Optik”, die erst einmal aufgebaut werden muss. Die Meisten der Racker sind am Anfang nicht stubenrein und bringen kleine ungebetene Gäste, wie Flöhe und Milben mit zu ihren neuen Herrchen. Dafür gibt es aber in Deutschland eine gute Tiermedizin, die den Hund schnell “pumperlgesund” werden lässt. Im Idealfall sorgt auch schon die Tierschutzorganisation für einen medizinisch einwandfreien Zustand des Hunds. Für Liebhaber schöner Hunde: Nach einer ausgiebigen Dusche schaut der neue Mitbewohner meist auch schon wieder sehr gut aus und zur Not gibt es ja immer noch den Hundefrisör :-)

Natürlich gibt es auch Straßenhunde, vor allem die älteren, die in ihrem früheren Leben auf der Straße viele schlechte Erfahrungen machen mussten. Diese Hunde sind, obwohl auch dankbar und im Grunde treuherzig und lieb, natürlich eine Herausforderung. Diese sollten nur an erfahrene Hundehalter vermittelt werden und die Unterstützung eines professionellen Hundetrainings erfahren. So bekommt der Hund die Liebe, Pflege und Erziehung, die er nach seinem harten Leben auf der Straße auch benötigt.

Laser Augen

Nimm mich auf *ohhm*

Summa summarum kann ich aber trotz einiger Nachteile, bzw. potentieller Schwierigkeiten, nur Eins sagen: Jeder sollte es sich noch einmal überlegen, ob er wirklich tausende von Euros für Grausamkeiten, wie z. B.einen Chihuahua Waden-Beißer ausgeben möchte. Es gibt so viele arme Hundeseelen, die im Tierheim oder in den südlichen Länder von Tierschutzorganisationen gerettet wurden und auf ein neues Herrchen oder Frauchen warten. Jedem der sich zur Adoption entschließt, dem wird sein Entschluss von seinem neuen Begleiter ein Leben lang gedankt werden!

 

Apr 05

Suchmaschinenoptimierung und Online-Marketing: Ein Blick in die Zukunft

In dem selben Maße, wie die Absatzzahlen klassischer Informationsmedien, wie z. B. Tageszeitungen und Nachrichtenmagazine in Printform zurückgehen, steigt die Bedeutung neuer Online Medien, wie Blogs, Nachrichtenportale und dergleichen. Teilweise stellen die Anbieter der renommierten Printmedien wie z. B. die Süddeutsche Zeitung oder der Spiegel immer mehr auf das Online Geschäft um.

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In diesem Sinne ist es nur logisch, dass die Werbebudgets deutscher und internationaler Unternehmen für klassische Anzeigen in Zeitungen etc. immer weiter zurück gefahren werden. In unserer hochgradig kommerzialisierten Welt gilt aber weiterhin uneingeschränkt das Motto “Werben oder Sterben”  und so steigen demgegenüber die Budgets für Werbung und Marketing im Internet rasant.

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Ein besonderer Zweig des Online-Marketings ist die Suchmaschinenoptimierung, kurz SEO. Hier wird versucht, eine kommerzielle Internetseite in den organischen Suchergebnissen der Suchmaschinen (Suchmaschinen-Resultate, die keine bezahlten Werbeanzeigen darstellen) möglichst weit nach oben zu befördern. Eine große Rolle spielt dabei der Aufbau von Backlinks unter anderem in Artikelverzeichnissen wie www.webspider24.de. Da Google in Deutschland einen Marktanteil von weit über 90 % im Suchmaschinengeschäft aufweist, beziehen sich hier Optimierungsmaßnahmen nahezu ausschließlich auf eine Optimierung der Google Suchergebnisse.

Über die Anregung eines geschätzten Freundes und Ex-Kommilitonen beschäftige auch ich mich seit geraumer Zeit, neben meinem (inzwischen abgeschlossenen) Studium, mit Online-Marketing und SEO. Deswegen habe ich mir immer mal wieder so einige Gedanken zur Zukunft des Online-Marketings und der Suchmaschinen-Optimierung gemacht. Auch weil damit meine Zukunft in mehr oder weniger großem Ausmaß verbunden sein wird.

In meiner Eigenschaft als Ex-Geschichtsstudent und mittlerweile Historiker interessiert mich vor allem die gesellschaftliche Stellung des Internets und der Charakter des Informationsflusses darin, der wie oben angesprochen eine immer größere Bedeutung erlangt hat. Diese wird auch in Zukunft, da bin ich mir sicher, immer weiter zunehmen.

 

Der Suchalgorithmus unter staatlicher Aufsicht?

So hat mich in letzter Zeit vor allem ein Gedanke beschäftigt: Nämlich die Tatsache, dass es sich auf Dauer eine freiheitliche Gesellschaft, deren Funktionieren ganz und gar auf der Freiheit des Informationsflusses fußt,  gar nicht leisten kann, dass diese Informationsströme im Internet von einer einzigen Firma, in Gestalt von Google, kontrolliert werden. Selbst dann nicht, wenn Google diesen Informationsfluss nicht gezielt in eine politische, sondern nur in eine werbetechnisch für sich selbst am günstigsten gelegene Richtung lenkt.

Aus diesem Grund bin ich mir ziemlich sicher, dass wenn die Bedeutung der Internetsuche nach Informationen jeglicher Art noch weiter zunimmt, eine staatliche Reglementierung des Informationsflusses im Internet in irgendeiner Form einmal statt finden wird, ja muss. Auch wenn sich der Staat momentan noch mit einer bloßen Implementierung des Rechts in den virtuellen Raum schwer tut und dies vielleicht erst in relativ weit entfernter Zukunft geschehen wird.

Dies hätte dann sicher auch Auswirkungen auf das derzeit boomende Online-Marketing- und vor allem das SEO-Business. Einer Reihe von Fragen sollte sich dabei jede Online-Marketing Agentur irgendwann einmal stellen:

Wird Google irgendwann einmal gänzlich entmachtet, was seinen Einfluss auf die Informationsfindung im Internet angeht, oder wird sein Suchalgorithmus staatlich reglementiert, bzw. auf bestimmte Themenbereiche beschränkt?

Werden in Zukunft Verweise auf kommerzielle Internetseiten nicht mehr in den organischen Suchergebnissen erscheinen, sondern auf klar (optisch) abgegrenzte Werbeflächen beschränkt?

Werden die Suchmaschinenoptimierer in Zukunft nicht mehr das neueste Google-Update, sondern die Beschlüsse einer (fiktiven) Internet-Kommission des Bundestages fürchten? – Hat die Suchmaschinen-Optimierungsbranche langfristig eine Zukunft und wenn ja, wie wird sie sich verändern?

 

All das sind meines Erachtens spannende und kontrovers beantwortbare Fragen, auf die ich mich (noch) nicht, traue, eine definitive Antwort zu geben. Vielleicht werde ich irgendwann einmal einen weiteren Beitrag dazu schreiben. Sollte aber der geneigte Leser dieses Blogs jetzt schon Ideen und Meinungen zum Thema haben, würde ich mich einen (do-follow) Kommentar freuen!

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